Einmal im Jahr beendet die SPÖ eine Gemeinderatssitzung vorzeitig. Gerade in Zeiten der Krise kündigte man dadurch die Mitarbeit wieder einmal auf. Kurioser Grund diesmal: Man forderte Zusammenarbeit, um diese Minuten später zu beenden.
Dabei wäre die Koalition dem Verlangen sehr gerne nachgekommen. „Ich habe um Zusammenarbeit zum Wohle der Bevölkerung gebeten. Neunkirchen braucht in Zeiten der Krise Zusammenhalt und gemeinsames Handeln“, ist Teix von der Vorgehensweise enttäuscht, “Anscheinend ist es bei der Leitner-SPÖ Pflicht, zumindest einmal im Jahr den Gemeinderat vorzeitig zu verlassen. Ich denke nicht, dass sich die Bevölkerung diese Art der ‘Arbeit’ erwartet”.
Weiteres Kuriosum: Die SPÖ legte sich aus Mangel an Informationen gegen einen Grundsatzbeschluss zur Ausgliederung von Betrieben quer – die Informationen können allerdings erst durch den Grundsatzbeschluss von Professionisten beschafft werden. “Wir beauftragen erst professionelle Firmen, bevor durch Fehler in der Planung hohe Kosten für die Stadt entstehen – siehe Sprungturm. Schade, dass die SPÖ das weiterhin anders sieht“, so Teix, “aber wir hoffen auf die konstruktiven SPÖ-Kräfte, die den Leitnerkurs nicht bejaht. Die ÖVP erneuert das Angebot auf Projektmitarbeit gerne.”

















